Arbeitskreis 2030

Mengerschied, 24. November 2018

Ich hätte mich geärgert, wenn ich das verpasst hätte ...

Gelungener Auftritt des Casino Salon Orchesters in Mengerschied

„Ich hätte mich geärgert, wenn ich das verpasst hätte“, so eine Besucherin nach dem Konzert am Samstagabend in Mengerschied. „Schön, dass man für so ein Konzert nicht weit fahren muss“, so ein anderer Besucher, der mit seiner Frau aus Sohren angereist war. Um dem Besucherandrang gerecht zu werden, mussten schnell noch zusätzliche Stuhlreihen aufgestellt werden.

Mit dem 6. Rathauskonzert wurde die erfolgreiche Reihe der Rathauskonzerte in Mengerschied fortgesetzt. Dazu reiste das Casino Salon Orchester aus Traben-Trabach an. Das Markenzeichen des 14-köpfigen Ensembles ist die unverstärkte und unverfälschte Musik, ohne dass am Mischpult etwas nachkorrigiert oder künstlich eingefügt wird. Nur Sängerin Stephanie Zang wird - wie damals üblich - durch zwei alte Röhrenverstärker unterstützt, ein Konzept, das bei den Gästen gut ankam und den Charme vergangener Zeiten aufleben lässt.

Die Zuhörer genossen die Interpretation der großen Hits der Schellackplattenepoche und wurden mitgenommen auf eine Zeitreise der besonderen Art. Die damalige Salonorchestermusik, auch bekannt aus zahlreichen UFA-Tonfilmen, ist heutzutage live nur noch selten zu hören. Als bekanntester Vertreter dieses Musikgenres zählt in Deutschland sicherlich Max Rabe mit seinem Palast Orchester. Die Noten - teils handschriftlich überliefert - sind allesamt Originalarrangements, die aus einem Zufallsfund bei einer Haushaltsauflösung stammen. Das Orchester spielt in der Besetzung, die in der damaligen Zeit üblich war und kommt so den Originalaufnahmen verblüffend nahe.
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Die Künstler freuten sich über den schönen alten Saal mit toller Akustik und über die herzliche Aufnahme durch das Publikum und hatten sichtlich Freude an der Darbietung Ihrer Musik. Dabei führte der Gründer des Casino Salon Orchesters, Jürgen Kullmann, sehr kurzweilig mit kleinen Geschichten der Musikstücke durchs Programm und gab Einblicke in das Leben jener Zeit. Er erzählte von einem Höhepunkt aus der jüngsten Vergangenheit, der Mitwirkung im preisgekrönten Edgar Reitz Film „Die andere Heimat“, in dem das Orchester in angepasster Besetzung zu hören und zu sehen war. Dabei wurde eine der Musikerinnen von der Maske auf Mann getrimmt, wobei ihr nicht nur Bartstoppeln geschminkt wurden, sondern auch das „Terrain geglättet werden musste“. Das Publikum war über diese Art der Unterhaltung sichtlich amüsiert. Auch der Dialog in der Anmoderation zu dem allseits bekannten Klassiker „Benjamin, ich hab' nichts anzuzieh'n“ wurde gemeinsam mit Sängerin Stephanie Zang humorvoll in Szene gesetzt. Bekannte Ohrwürmer wie „Ich weiß er wird einmal ein Wunder geschehen“, „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ oder „Kann denn Liebe Sünde sein“ animierten die Zuhörer mit Fuß und Kopf im Rhythmus zu wippen. Lyrische Texte, wie im Lied „Roter Mohn“, wurden vorab von Sängerin Stephanie Zang vorgetragen und anschließend gemeinsam mit dem Orchester gespielt.

Am Ende gab es Applaus, die Zuschauer erhoben sich von ihren Plätzen und forderten mehrere Zugaben, bevor sich die Musiker mit "Bel Ami" und "Musik, Musik, Musik" von ihrem Publikum verabschiedeten.
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So endete der Abend mit begeisterten Gästen, glücklichen Musikerinnen und Musikern und einem Veranstalter, der sich gewiss sein kann, dass auch diese Art von Konzerten den Nerv der Zeit trifft. Mengerschied trägt mit seiner Veranstaltungsreihe der Rathauskonzerte auch künftig seinen Teil an kulturellen Highlights im Hunsrück bei. So verabschiedete der für die Veranstaltung verantwortliche AK2030 das Publikum mit der Vorankündigung, dass für die Frühjahrsveranstaltung am 16. März 2019, die Profimusikerinnen von den Wonderfrolleins gewonnen werden konnten.

Rainer Stiel, AK2030, Ortsgemeinde Mengerschied

Die Bilder vom Konzert finden Sie hier: mengerschied.piwigo.com





Wir, der Arbeitskreis 2030 möchten uns recht herzlich bei allen Helfern und Mitwirkenden der Veranstaltung der "LOUSDER MO" bedanken

Im einzelnen sind das:
  • der Gesangverein
  • die Freiwillige Feuerwehr
  • der Gemeinderat
  • der Jugendraum
  • die Bäckerei Michael Roller
  • die Damen von Lousder Mo

Sittmann singt Mey

Mengerschied, Samstag, 13.05.17.
In der Tat hatte Andreas Sittmann Freunde gewonnen, als er nach zwei Stunden Konzert mit "Gute Nacht, Freunde" sich am Samstagabend im Rathaus Mengerschied verabschiedete.
Andreas Sittmann, Liedermacher und Komponist aus Trier ist großer Fan von Reinhard Mey und ließ die mehr als 100 Gäste in Mengerschied einen Abend lang in Erinnerungen an sein großes Idol schwelgen. Zusammen mit seiner Partnerin Isabell Krohn an der Violine und Cajón präsentierte er 2½ Stunden lang einen Querschnitt des Mey’schen Schaffens. Die lebensklugen und fein beobachteten Geschichten, wie "Ich liebe meine Küche", die oft mit einer Prise Selbstironie und leiser Melancholie gewürzt sind, mischte Sittmann mit Balladen mit Knalleffekt, wie "Pfeifer" oder dem blutrünstigen "Der Mörder war immer der Gärtner". Reinhard Meys lange und teilweise in hohem Tempo vorgetragenen Texte hielten die Fans nicht vom Mitsingen ab.
Isabell Krohn malte mit der Violine filigrane Verzierungen, die den Mey'schen Stücken eine eindrucksvolle Leichtigkeit gaben. Gerade mit Liebeslieder, wie "Herbstgewitter über den Dächern", ergänzt um zwei eigenen Kompositionen, erzeugten Sittmann und Krohn gefühlvoll eine ganz besondere Atmosphäre, die das Publikum mit warmem Herzen nach Hause trug.
Die ehrenamtlichen Organisatoren versprechen eine baldige Fortsetzung der nunmehr seit 4 Jahren stattfindenden Mengerschieder Rathauskonzerte.



Foto: Karl-Otto Spreyer

„Sittmann singt Mey“, Isabell Krohn und Andreas Sittmann

Traumkonzert im Mengerschieder Rathaussaal

3 Jahre nach dem ersten Konzert in Mengerschied gab sich die "Königin der
Panflöte" Daniela de Santos die Ehre erneut ein Konzert zu geben, diesmal
unter dem Motto "Mut zu leben". Nach einigen vorangegangenen
organisatorischen Problemen in der Gemeinde, hatte die Künstlerin sich
entschieden, selbst als Veranstalterin nach Mengerschied zu kommen. Mit
organisatorischer Hilfe vor Ort durch Hans-Dieter Kade und die Mitglieder
der AG Mengerschied 2030 wurden beste Voraussetzungen für das Konzert
geschaffen. Die Gäste des Konzertabends im gut besetzen und festlich
ausgestalteten Rathaussaal wurden in ihren Erwartungen weit übertroffen.
Nach eröffnenden Worte von Rainer Marzahn der Konzertagentur Daniela de
Santos startete die Künstlerin. Mit choreografisch hervorragend aufgebauten
Konzert begeisterte Daniela de Santos. Einfühlsam erzählte sie Ihre Vita und
versah jeden Lebensabschnitt mit einer dazu passenden Melodie auf einer
ihrer 4 Panflöten. Jede der Panflöten ist eine Besonderheit, so sind 3
Panflöten aus edlem Holz wie z. B. Rosenholz und eine Panflöte speziell
gefertigt aus Carbon-Glasfaser. Letztere wurde vor Fertigstellung mit 5000
Swarowski Celestine-Kristallen bestückt und ist einzigartig auf der Welt.
Daniela de Santos gab ihr den Namen CELESTINA. Moderne Welthits bestimmten
den 1. Teil des Konzertes und führten zu stürmischen Applaus. In der Pause
konnten sich die Gäste dann im kleinen Rathaussaal an Stehtischen einen
Imbiss oder ein Getränk gönnen, was der örtliche Bäcker in gewohnter bester
Manier anbot. Teil 2 des Konzertes enthielt weitere Welthits, Operetten-,
Film- und Musicalhits (z. B. Don't cry for me Argentina oder Time to say
Goodbye). Als Daniela de Santos als Zugabe all Ihr Können als Panflöten -
Virtuosin in den Zuschauerreihen zeigte, waren die Gäste restlos begeistert
und huldigten stehend Applaus. Allenfalls hörte man nur Lob und die Meinung,
dass dieses Konzert noch besser war als das Konzert im Jahr 2013. Im
Anschluss konnten alle Gäste Souvenirs der Künstlerin erwerben und sich ihr
Autogramm holen oder auch Fotos Daniela de Santos machen. In Mengerschied
war das letzte Konzert des Sommer- und Herbstprogramms unter dem Motto "Mut
zu leben". Am 25. Nov. 2016 startet Daniela de Santos Ihr Programm
"Weihnachtsträume" in der Marktkirche in Neuwied.








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Pressebericht aus der Hunsrücker Zeitung
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Pressebericht aus dem Amtsball der Vg Simmern
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